#Yogaliebe: Virabhadrasana II Der Krieger II

Virabhadrasana II

Wie der herabschauende Hund zählt der Krieger II, im Sanskrit Virabhadrasana II, ebenfalls zu den stehenden Asanas. Diese Übung ist sehr kraftvoll. Sie stärkt die Balance und Standfestigkeit, fördert die Konzentration und trägt außerdem zur Steigerung des Selbstbewusstseins bei.

Der Krieger II – Virabhadrasana II

In dieser Asana liegt der Fokus auf der Beinmuskulatur, deinem Fundament. Diese wird gestärkt, deine Füße werden geerdet, deine Standfestigkeit wird gefördert. Durch das Ausbreiten der Arme werden außerdem Schultern und Arme gestärkt.

Die positive Wirkung

  1. Stärkt Beinmuskulatur, Schultern und Arme, Bauchmuskulatur
  2. Öffnet Brustkorb und Schultern
  3. Gibt ein geerdetes Gefühlt, steigert die Konzentration
  4. Stärkt das Selbstbewusstsein
  5. Wirk positiv bei Rückenschmerzen
  6. Aktiviert das Manipura-Chakra (Solarplexuschakra)

So kommst du in die Position

Vom aufrechten Stand bringe den rechten Fuß einen großen Schritt nach hinten und dreh ihn nach außen. Die Hüften sollten ca. im 45° Winkel sein, dein linkes Knie über dem Knöchel.

Hebe deine Arme parallel zum Boden und so, dass sie über deinen Oberschenkeln sind, Handflächen zeigen nach unten. Richte deinen Blick über die linke Hand nach vorne und suche dir einen Konzentrationspunkt. Zieh deinen Bauchnabel leicht zur Wirbelsäule und bring Stabilität in die Körpermitte.

Bleibe hier für mindestens zehn Atemzüge. Komm dann zurück in den aufrechten Stand und wiederhole die Übung zur anderen Seite. Je nach Fortschrittsgrad und deiner Tagesverfassung kannst du die Zahl der Atemzüge natürlich erhöhen oder verringern.

Darauf solltest du achten

Wenn du den Krieger zum ersten Mal übst, nimm am Besten die Arme nicht gleich mit hoch, sondern lass dir lieber etwas Zeit und fokussiere dich auf dein Fundament, einen guten Stand auf deiner Matte.

Wie immer gilt: Sei ehrlich zu dir selbst, wenn  während der Übung etwa stechende Schmerzen auftreten, es dich irgendwo zwickt, oder dein Atem schnell und flach ist, ist das ein ziemlich sicheres Zeichen dafür, dass du zu schnell zu viel willst. Schalte lieber einen Gang zurück und konzentriere dich darauf, was deinem Körper gut tut, die korrekte Ausrichtung und eine tiefe, entspannte Atmung. So geht auch die positive Wirkung nicht verloren.

Sabrina

Sabrina

Sabrina ist Yogalehrerin, Autorin und das Gesicht hinter » Mutwärts «. Sie liebt es, sich kreativ auszutoben, unvergessliche Momente in Bildern und Texten lebendig werden zu lassen und im Herzen der Natur zu leben. Das Thema » Angst « nahm in den letzten Jahren einen wesentlichen Platz in ihrem Leben ein. Wie sie damit umgeht und ihre Grenzen durchbricht möchte sie mit dir auf diesem Blog teilen.
Sabrina

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