#Yogaliebe: Trikonasana Das Dreieck

Trikonasana

Passend zu meinem ersten E-Book wird es hier in den nächsten Wochen detailliertere Anleitungen zu den einzelnen Asanas daraus geben. Beginnen werden wir diese Serie mit dem Dreieck, Trikonasana. Viel Spaß beim Üben!

Das Dreieck – Trikonasana

Das Dreieck, oder Trikonasana, ist eine stehende Yogaübung, bei der vor allem die Beine und Hüften gestreckt werden. Balance und Kraft werden hier besonders trainiert. Der Körper darf sich öffnen, dadurch steigert sich die Vitalität und gleichzeitig sorgt diese Pose für Erdung und Bodenständigkeit.

Die positive Wirkung

  1. Kräftigt die Beinmuskulatur und stärkt die Körpermitte
  2. Steigert die Balance
  3. Dehnt und streckt Beine, Hüften und Wirbelsäule
  4. Brustkorb wird geöffnet, das fördert eine tiefe Atmung
  5. Hilft bei Rückenschmerzen
  6. Erdet und sorgt dadurch für ein sicheres Gefühl und Entspannung

So kommst du in die Position

Beginne im aufrechten Stand. Von hier bring deinen rechten Fuß einen großen Schritt zurück. Dieser sollte ca. parallel zum hinteren Mattenrand stehen, die Zehen des linken Fußes zeigen nach vorne.

Atme ein und heb deine Arme parallel zum Boden. Die Handflächen zeigen nach unten, die Schultern sind entspannt.

Atme aus und zieh deine linke Hand nach vorne, mach den Rücken lang und lass dann deine Hand nach unten fließen, leg sie je nach  Fortschrittsgrad am Oberschenkel, Schienbein oder einem Yogablock ab oder greif deinen großen Zeh.

Dein rechter Arm zeigt nach oben, lass dein Brustbein zur Decke fließen. Richte deinen Blick entweder ebenfalls nach oben, oder  lass ihn nach unten gerichtet, wenn sich dein Nacken verkrampft anfühlt.

Unterstütze deinen unteren Rücken indem du den Bauchnabel zur Wirbelsäule ziehst und dadurch deinen Bauch anspannst.

Bleibe hier für fünf bis zehn Atemzüge, richte dich mit der Einatmung wieder auf. Bring deinen rechten Fuß wieder nach vorne und wiederhole dann die Übung zu anderen Seite.

Darauf solltest du achten

Schau, dass dein Brustkorb hier richtig schön öffnen kann und dein Rücken nicht krumm wird. Wenn du nicht so tief nach unten kommst, bring die Hand einfach auf den Oberschenkel oder dein Schienbein.

Dein Nacken sollte sich nicht verkrampfen, lass deinen Blick gegebenenfalls einfach nach unten gerichtet. Du kannst anfangs auch versuchen, deine nach oben gestreckte Hand stattdessen am Rücken abzulegen.

Sei ehrlich zu dir selbst, wenn  während der Übung etwa stechende Schmerzen auftreten, es dich irgendwo zwickt, oder dein Atem schnell und flach ist, ist das ein ziemlich sicheres Zeichen dafür, dass du zu schnell zu viel willst. Schalte lieber einen Gang zurück und konzentriere dich darauf, was deinem Körper gut tut, die korrekte Ausrichtung und eine tiefe, entspannte Atmung. So geht auch die positive Wirkung nicht verloren.

Sabrina

Sabrina

Sabrina ist Yogalehrerin, Autorin und das Gesicht hinter » Mutwärts «. Sie liebt es, sich kreativ auszutoben, unvergessliche Momente in Bildern und Texten lebendig werden zu lassen und im Herzen der Natur zu leben. Das Thema » Angst « nahm in den letzten Jahren einen wesentlichen Platz in ihrem Leben ein. Wie sie damit umgeht und ihre Grenzen durchbricht möchte sie mit dir auf diesem Blog teilen.
Sabrina

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