#Yogaliebe: Paschimottanasana Die sitzende Vorbeuge

Paschimottanasana

Wir stehen am Anfang einer neuen Woche und wissen noch nicht, was sie so alles für uns bereit hält. Deshalb ist es manchmal gar nicht verkehrt, mit einer Extraportion Durchhaltevermögen in den Montag zu starten. Nachdem wir in den letzten Wochen viele stehende Asanas im Programm hatten, kommen wir mit der sitzenden Vorbeuge, Paschimottanasana, zu den, naja, sitzenden Asanas.

Die sitzende Vorbeuge – Paschimottanasana

Diese Yogaübung ist ein wahrer Jungbrunnen. Durch den sanften Druck auf die Körpermitte werden die Organe angeregt und das Immunsystem wird gestärkt. Die gesamte Körperrückseite wird intensiv gedehnt, Bandscheiben und Wirbelkörper werden voneinander gelöst, sodass die Energie in der Wirbelsäule frei fließen kann.

Die positive Wirkung

  1. Dehnt die gesamte Körperrückseite
  2. Stimuliert die Organe und regt die Verdauung an
  3. Stärkt die Abwehrkräfte
  4. Lässt aufgebaute Energie nach innen fließen
  5. Entwickelt Geduld und Durchhaltevermögen

So kommst du in die Position

Setze dich mit ausgestreckten Beinen auf die Matte. Zieh die Zehen zum Körper heran und mach den Rücken lang. Atme ein, strecke die Arme zur Decke. Atme aus und beuge dich aus der Hüfte mit geradem Rücken nach vorne. Je nachdem wie weit du kommst lege deine Hände auf den Oberschenkeln, den Knien, Schienbeinen oder Hüften ab. Bleibe hier für fünf Atemzüge. Entspanne deine Schultern und bringe den Kopf in eine Linie mit deiner Wirbelsäule, lass ihn also nicht zu sehr hängen. Versuch dich in dieser Asana nicht mit Muskelkraft nach unten zu ziehen, sondern lass mit jeder Ausatmung mehr los und dich von der Schwerkraft tiefer in die Vorbeuge ziehen.

Mit der Einatmung roll dich dann langsam wieder zum Sitzen auf, bleibe noch ein paar Atemzüge hier und spüre, wie sich dein Körper nach der Übung anfühlt.

Darauf solltest du achten

Wenn du die Position noch nicht so oft geübt hast, kannst du dich auch auf eine Unterlage, eine zusammengefaltete Decke oder ein dünnes Kissen, setzen. Gerade wenn du in den Beinrückseiten sehr verkürzt bist, kannst du die Beine leicht abwinkeln. Vorsicht ist geboten, wenn während der Übung Schmerzen im unteren Rücken und den Bandscheiben auftreten, sowie bei Entzündungen im Bauchraum und fortgeschrittener Schwangerschaft.

Wie immer gilt: Sei ehrlich zu dir selbst, wenn  während der Übung etwa stechende Schmerzen auftreten, es dich irgendwo zwickt, oder dein Atem schnell und flach ist, ist das ein ziemlich sicheres Zeichen dafür, dass du zu schnell zu viel willst. Schalte lieber einen Gang zurück und konzentriere dich darauf, was deinem Körper gut tut, die korrekte Ausrichtung und eine tiefe, entspannte Atmung. So geht auch die positive Wirkung nicht verloren.

Sabrina

Sabrina

Sabrina ist Yogalehrerin, Autorin und das Gesicht hinter » Mutwärts «. Sie liebt es, sich kreativ auszutoben, unvergessliche Momente in Bildern und Texten lebendig werden zu lassen und im Herzen der Natur zu leben. Das Thema » Angst « nahm in den letzten Jahren einen wesentlichen Platz in ihrem Leben ein. Wie sie damit umgeht und ihre Grenzen durchbricht möchte sie mit dir auf diesem Blog teilen.
Sabrina

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