#Yogaliebe: Adho Mukha Svanasana Der herabschauende Hund

Bild: Adho Mukha Svanasana

Und es geht weiter mit der Yogaliebe. Heute sehen wir uns Adho Mukha Svanasana, oder den herabschauenden Hund, genauer an. Viel Spaß!

Der herabschauende Hund – Adho Mukha Svanasana

Der Hund zählt wohl zu den bekanntesten Yogaübungen. Hierbei handelt es sich um eine stehende Übung, die den ganzen Körper kräftigt und gleichzeitig streckt. Aber nicht nur das: Adho Mukha Svanasana hat außerdem eine beruhigende Wirkung auf unser Gehirn und verleiht ein geerdetes Gefühl.

Die positive Wirkung

  1. Stärkt Arme, Handgelenke und den Rücken
  2. Streckt die gesamte Körperrückseite
  3. Wirkt gut gegen Rückenschmerzen
  4. Wirbelsäule und Nacken werden gedehnt, das hilft gegen Verspannungen
  5. Verbessert die Blutzirkulation und regt das Nervensystem an

So kommst du in die Position

Beginne im Vierfüßlerstand, die Hände unter den Schultern, Finger aufgefächert. Die Knie sollten etwa hüftbreit geöffnet sein, die Zehen aufgestellt.

Atme aus und schiebe dein Becken nach oben und hinten. Deine Hände und vor allem die Finger sollten sich fest in die Matte drücken, das entlastet deine Handgelenke. Die Fersen ziehen zur Matte, die Knie kannst du gerne etwas gebeugt lassen. Achte darauf, deinen Rücken lang zu machen. Du kannst diesen Effekt verstärken, indem du den Brustkorb in Richtung Füße schiebst. Deine Oberarme und Ohren sollten auf einer Ebene sein, dein Nacken entspannt sich.

Halte die Position für fünf Atemzüge, atme aus und setze die Knie wieder am Boden ab. Entspanne für ein paar Momente in der Kindeshaltung und komm dann noch zweimal in den herabschauenden Hund.

Je nach Fortschrittsgrad und deiner Tagesverfassung kannst du die Zahl der Atemzüge und Wiederholungen erhöhen.

Darauf solltest du achten

Sei geduldig mit dir, es ist noch kein Yogameister vom Himmel gefallen. Ich selbst habe eine ganze Weile gebraucht um mich schließlich im herabschauenden Hund wohlzufühlen.

Wie immer gilt: Sei ehrlich zu dir selbst, wenn  während der Übung etwa stechende Schmerzen auftreten, es dich irgendwo zwickt, oder dein Atem schnell und flach ist, ist das ein ziemlich sicheres Zeichen dafür, dass du zu schnell zu viel willst. Schalte lieber einen Gang zurück und konzentriere dich darauf, was deinem Körper gut tut, die korrekte Ausrichtung und eine tiefe, entspannte Atmung. So geht auch die positive Wirkung nicht verloren.

Sabrina

Sabrina

Sabrina ist Yogalehrerin, Autorin und das Gesicht hinter » Mutwärts «. Sie liebt es, sich kreativ auszutoben, unvergessliche Momente in Bildern und Texten lebendig werden zu lassen und im Herzen der Natur zu leben. Das Thema » Angst « nahm in den letzten Jahren einen wesentlichen Platz in ihrem Leben ein. Wie sie damit umgeht und ihre Grenzen durchbricht möchte sie mit dir auf diesem Blog teilen.
Sabrina

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