They See Me Rollin* Erste Gehversuche mit dem Yoga-Rad

Lange schon habe ich mit diesem Yoga-Essential geliebäugelt und da es das Christkind dieses Jahr äußerst gut mit mir gemeint hat, habe ich es mir endlich geholt – das Yoga-Rad. 

WAS IST EIN YOGARAD

Das Yoga-Rad, oftmals auch Yoga-Wheel genannt, ist ein Hilfsmittel, das bei Yogaübungen zum Einsatz kommt. In erster Linie geht es um die optimale Unterstützung bei Rückbeugen, mit dem Rad lassen sich jedoch auch viele andere Asanas modifizieren.

Mein Yoga-Rad von Yogi-Bare® ist aus Kunststoff gefertigt – bei YoWhee® beispielsweise gibt es auch aus Holz gefertigte Wheels. Es hat einen Durchmesser von 33 Zentimeter und die Breite der Auflagefläche misst 13 Zentimeter.

Ich habe mir das Yoga-Rad bestellt, da ich immer schon große Probleme beim Üben von Rückbeugen hatte. Nicht nur mein Körper hat mir dabei immer klare Grenzen gesetzt, auch mein Kopf hat total auf Rebellion geschalten.

DIE VORTEILE

Das Yoga-Rad gibt mir enorme Sicherheit beim Üben von Herzöffnern. Gerade auch Anfängern kann das Rad eine große Unterstützung sein, um sich an diese Asanas heranzutasten. Fortgeschrittene Yogis können es dazu nutzen, einzelne Positionen zu vertiefen.
Weitere Vorteile des Yoga-Rads:

  • Verbessert die Balance
  • Vertieft die Atmung
  • Erhöht die Flexibilität
  • Stärkt die Tiefenmuskulatur
  • Abwechslung in der Yogapraxis
  • Einzelne Asanas können modifiziert werden
  • Löst Verspannungen

AM ANFANG WAR DAS RAD

… und stellte uns erstmal vor eine große Herausforderung. Meine ersten Übungsversuche liefen alles andere als rund. Ich wusste nicht recht, wo ich anfangen sollte, bekam Schnappatmung und fühlte mich, als hätte ich den Rücken einer Achtzigjährigen. Sollte es dir auch so gehen, habe ich ein paar Tipps für dich, wie es mit der großen Liebe zum Rad dann doch klappen kann:

GEDULD UND GELASSENHEIT

Ich weiß, ich weiß. Hat man das Yoga-Rad erst einmal ausgepackt, möchte man sofort loslegen und sich in Instagram-Super-Yogi-Asanas hineinbiegen, die einem allein beim Anblick die Hirnwindungen verknoten. Doch der eigene Körper bremst einen dann schneller aus, als man Namasté sagen kann. Geduld ist hier das Zauberwort – versuche, achtsam mit deinem Körper umzugehen und genau zu spüren, wie weit du gehen kannst. Für mich war das anfangs nicht weit, doch mit jeder Minute auf der Matte und mit dem Rad im Rücken wurde es besser.

ATMEN

Wie immer während deiner Yogapraxis gilt es besonders in Rückbeugen auf deine Atmung zu achten. Wenn dein Atem schnell und flach wird ist das meist ein Zeichen, dass du zu viel von deinem Körper verlangst. Versuch dich dann etwas zurück zu nehmen, deinen Atem wieder ruhig fließen zu lassen und spür wie dein Körper mit jedem Atemzug entspannter in die Position kommt.

DURCHHALTEN

Wenn ich dann schließlich ganz in einer herzöffnenden Asana bin, will ich am liebsten sofort wieder raus. Das ist fast wie ein Reflex. Doch wie sagte einst B.K.S. Iyengar so schön: „The pose begins, when you want to leave it.“ Und tatsächlich, je mehr ich es schaffe, meinen Kopf auszuschalten, mich auf meinen Atem zu konzentrieren und alles einfach mal sein zu lassen, desto besser wird es. Dann kann ichdie volle Wirkung der Asana spüren.

 

Übst du auch mit einem Yoga-Rad? Wie ging es dir beim erstem Mal, welche Erfahrungen konntest du bereits damit machen? Und bereichert das Rad deine Praxis?

 

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Sabrina

Sabrina

Sabrina ist Yogalehrerin, Autorin und das Gesicht hinter » Mutwärts «. Sie liebt es, sich kreativ auszutoben, unvergessliche Momente in Bildern und Texten lebendig werden zu lassen und im Herzen der Natur zu leben. Das Thema » Angst « nahm in den letzten Jahren einen wesentlichen Platz in ihrem Leben ein. Wie sie damit umgeht und ihre Grenzen durchbricht möchte sie mit dir auf diesem Blog teilen.
Sabrina

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