Das Leben ist Veränderung Ein Rückblick auf meine Yogalehrerausbildung

Rückblick Yogalehrerausbildung

Gute zweieinhalb Jahre ist es jetzt her, dass ich, mit Prana vollgestopft bis ins letzte Nadi und meinem Zertifikat in der Hand aus der Yogalehrerausbildung zurückgekehrt bin. Seitdem hat sich Einiges getan. Ich finde, es ist an der Zeit für einen kleinen Rückblick.

Vor einiger Zeit habe ich ja schon erzählt, wie sehr mir Yoga auf meinem persönlichen Weg geholfen hat. Durch diese Erfahrung war für mich schnell klar, dass ich das auch mit anderen teilen möchte.

Die richtige Ausbildung

Da ich damals den Job gekündig hatte, war mein finanzieller Spielraum dementsprechend nicht gerade groß. Und so konnte ich auch die zur Auswahl stehenden Ausbildungen auf ein Minimum beschrenken. Ja, der Spaß kostet was. Aber im Nachhinein kann ich sagen, dass es wirklich jeden Cent wert ist.

Meine Wahl fiel also schließlich auf die Intensivausbildung im Sivananda Ashram in Reith bei Kitzbühel.

Intensivste Zeit meines Lebens

Und der Name war sprichwörtlich Programm. So viele verschiedene Geisteszustände und emotionale Hochs und Tiefs wie in diesem einen Monat hatte ich in meinem gesamten Leben nicht erlebt. So kam es mir zumindest vor. Es war eine wirklich intensive Zeit die ich auch vollkommen bewusst erlebt habe. Einfach war es nicht immer, ich wurde mit vielen Ängsten und angestauten Emotionen, mit all meinen inneren Ichs konfrontiert und das sind bei Gott nicht wenige. Bis dahin kannte ich noch nicht mal alle. Aber es war auch wunderschön. Ich durfte so viele wunderbare, vollkommen unterschiedliche Menschen kennenlernen und daraus entstand auch die eine oder andere tiefe Freundschaft.

Das Leben ist Veränderung

Neben all den wundervollen Begegnungen und Freundschaften habe ich viele Dinge für mich persönlich aus der Ausbildung mitgenommen. Ich war so voller Lebensenergie und Freude als ich wieder zu Hause ankam. Das Gelernte wollte ich sofort in die Tat umsetzen und so startete ich quasi noch im selben Atemzug meine Karriere als Yogalehrerin.

Schon allein an meinen Yogastunden kann ich zurückblickend erkennen, wie sehr sich alles verändert hat. Die Art, wie ich unterrichte, wandelte sich von lehrplangetreu zu intuitiv. Ich durfte mich mit meinen tollen Yogis weiterentwickeln und habe mit jedem Schritt auf die Matte weiter dazugelernt.

Auch mein berufliches Umfeld hat sich verändert. Ich tue heute endlich das, was ich liebe. Jeden Tag und mit voller Begeisterung. Neben dem Blog und den Yogakursen mache ich gerade eine Ausbildung im Medienbereich. Und so unglaublich es klingen mag: Ich weiß endlich, wie es ist, sich auf die Arbeit zu freuen.

Ausbildung nach der Ausbildung

Das Lernen ist nach der Ausbildung nicht vorbei. Leben ist eben auch Lernen. Die Yogalehrerausbildung hat mich darauf vorbereitet, mein Herz geöffnet für alles, was in dieser Welt auf mich wartet und entdeckt werden will.

Immer wieder blicke ich auf diese Zeit zurück und bin so voller Dankbarkeit. Anders machen würde ich heute nichts. Denn es war der erste Schritt in die richtige Richtung und all das hat mich zu dem Menschen gemacht, der heute hier sitzt und sich freut, dass du das liest!

 

Wenn du also vielleicht auch ein bisschen Abstand vom Alltag und etwas mehr Nähe zu dir selbst suchst, kann ich dir eine solche Yogalehrerausbildung nur wärmstens empfehlen. Hier findest du weitere Infos zur Ausbildung im Sivananda Ashram. Und die liebe Ju von JuYogi erzählt euch in einem neuen Beitrag übrigens auch etwas von ihrer Ausbildung, vorbeischauen lohnt sich.

 

Hast du auch eine Yogalehrerausbildung absolivert? Wie ging es dir dabei und danach? Ich freue mich, wenn du deine Erfahrungen in den Kommentaren teilst.

Sabrina

Sabrina

Sabrina ist Yogalehrerin, Autorin und das Gesicht hinter » Mutwärts «. Sie liebt es, sich kreativ auszutoben, unvergessliche Momente in Bildern und Texten lebendig werden zu lassen und im Herzen der Natur zu leben. Das Thema » Angst « nahm in den letzten Jahren einen wesentlichen Platz in ihrem Leben ein. Wie sie damit umgeht und ihre Grenzen durchbricht möchte sie mit dir auf diesem Blog teilen.
Sabrina

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