Januar Playlist: Musiker, die was zu sagen haben

In den letzten Tagen und Wochen habe ich viel nachgedacht. Über Dinge, die mich beschäftigen, über unsere Welt, wie sie sich verändert, über die Zeit, in der wir leben. Einiges läuft gut, zu vieles läuft falsch. Das hat mich dazu bewegt, mein Herz ein bisschen mehr zu öffnen, dir zu zeigen, was darin wirklich vor sich geht und dich meine anderen Heartbeats hören zu lassen. In der Januar Playlist Es geht um Musiker, die sich nicht verstecken, die das, was sie denken, ungefiltert in die Welt tragen, die die Welt zeigen, wie sie eben manchmal ist. Ehrlich, authentisch, berührend, wachrüttelnd, nachdenklich.

Januar Playlist: Musiker die was zu sagen haben

Januar Playlist

Samy Deluxe – Weck mich auf

Ein Song der absolut und auf jeden Fall in diese Kategorie gehört. Schon vor Jahren hat mich sein Text abgeholt und berührt, und auch heute noch nicke ich zu jedem Wort, nicht nur wegen dem guten Beat.

Und du schaust noch auf dein EKG, bevor dein Herz stoppt
und denkst: ‚Auf’n dickes Steak hätt‘ ich trotzdem jetzt Bock.‘
Verdammt nochmal! Gehirnwäsche pur, rund um die Uhr,
und Vater Staat schlägt und vergewaltigt Mutter Natur.
Die scheiß Politiker dienen der dunklen Seite wie Darth Vader
und haben ’nen Horizont von circa einem Quadratmeter.
Keine eigene Meinung, doch zehn eigene Ratgeber.
Die schwachsinnigen Scheiß reden als hätten sie’n Sprachfehler,
hoffen, die braven Wähler zahlen weiterhin gerne Steuergelder,
doch ich bin hier, um Alarm zu schlagen wie’n Feuermelder.

 

Fettes Brot – An Tagen wie diesen

Dieses Lied läuft leider schon eine Ewigkeit nicht mehr im Radio, scheint zu alt für „die neuesten Hits“ und zu jung für die „Klassiker“ zu sein. Oder es ist einfach zu ehrlich.

Eine Million bedroht vom Hungertod nach Schätzungen der UNICEF
Während ich grad gesundes Obst zerhäcksel in der Mulinex
Seh ein Kind in dessen traurigen Augen ne Fliege sitzt
Weiß dass das echt grausam ist doch scheiße Mann ich fühle nix
Was ist denn bloß los mit mir, verdammt wie ist das möglich?
Vielleicht hab ich’s schon zu oft gesehen man sieht’s ja beinah täglich
Doch warum kann mich mittlerweile nicht mal das mehr erschrecken
Wenn irgendwo Menschen an dreckigem Wasser verrecken?
Dieses dumpfe Gefühl, diese Leere I’m Kopf
Sowas kann uns nie passieren und was wäre wenn doch?
Und mich zerreißen die Fragen, ich kann den Scheiß nicht ertragen
Die haben da nix mehr zu Fressen und ich hab Steine I’m Magen!

 

Marteria – Welt der Wunder

Ein deutscher Künstler der es schon lange in meine Ohren und mein Herz geschafft hat. Nicht nur wegen der außergewöhnlichen Stimme, sondern auch durch berührende und ehrliche Texte. Als ich dieses Lied zum ersten Mal hörte, schrie alles in mir „JA!“ Denn wir leben in einer Welt der Wunder, das Leben an sich ist ein Wunder. Daran sollten wir uns täglich erinnern, wenn wir in unserem Alltag und der Flut aus Katastrophenmeldungen und Angst zu versinken drohen.

Wir sind Schwarz, wir sind Weiß, wir sind Grün
Und Gelb, Blau, Grau oder Rot
Wir sind mal Hendricks, Mozart, Biggy, Queens of the Stone Age und Depeche Mode
Wir gucken bis zum Urknall
Ich kann hören wie dein Herz tobt
Egal ob wir fallen oder aufsteigen
Du hast doch schon mal gewonnen
Gegen Millionen die so waren wie du
Das muss doch ausreichen, man

 

Sabrina

Sabrina

Sabrina ist Yogalehrerin, Autorin und das Gesicht hinter » Mutwärts «. Sie liebt es, sich kreativ auszutoben, unvergessliche Momente in Bildern und Texten lebendig werden zu lassen und im Herzen der Natur zu leben. Das Thema » Angst « nahm in den letzten Jahren einen wesentlichen Platz in ihrem Leben ein. Wie sie damit umgeht und ihre Grenzen durchbricht möchte sie mit dir auf diesem Blog teilen.
Sabrina

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