Garudasana – Adieu verspannter Nacken

Kennst du das? Nach stundenlangem Sitzen am Computer fühlt sich der Nacken steif und die Schultern wie Blei an. Gerade bei täglicher Büroarbeit ist es enorm wichtig, seinem Körper durch regelmäßigen Sport einen Ausgleich zu verschaffen. Und auch mit kleinen Übungen während der Arbeit lässt sich einem verspannten Nacken gut entgegenwirken. Der Adler, Garudasana, ist eine davon. Und die will ich dir heute genauer vorstellen.

Garudasana

Garudasana – Der Adler

Im eigentlichen Sinn bezeichnet Garudasana eine stehende Yogaübung, die vor allem gut für das Gleichgewicht ist. Für unseren verspannten Nacken wandeln wir sie etwas ab, beziehungsweise nehmen nur einen Teil der Übung, den du auch gut im Sitzen an deinem Schreibtisch ausführen kannst.

Der Adler dehnt und entspannt den gesamten Nacken- und Schulterbereich. Er steigert die Flexibilität und kräftigt die Armmuskulatur. Diese Übung wirkt außerdem harmonisierend und stabilisierend. Auf geistiger Ebene werden Konzentration und Willenskraft gestärkt.

Eine Wohltat für verspannte Schultern

Um diese Übung auszuführen setze dich mit geradem Rücken auf die vordere Kante deines Stuhls.

Garudasana Vorbereitung

Strecke beide Arme auf Höhe der Schultern nach vorne aus und drehe die Handinnenflächen nach oben, sodass jeweils die Daumen nach außen und die kleinen Finger zueinander zeigen.

Garudasana Vorbereitung

Kreuze nun den linken Arm über den rechten, ein kleines Stück unter den Ellbogen.

Garudasana Vorbereitung

Winkel beide Arme nach oben ab. Jetzt sollten also die kleinen Finger nach außen und die Daumen zueinander zeigen.

Garudasana

Drehe die Handrücken zueinander. Du kannst hier nun entweder die Handrücken aufeinanderlegen, oder optional den linken Unterarm noch ein bisschen weiter um den rechten wickeln, um so die Handinnenflächen zusammenzubringen.

In dieser Position atme nun tief ein und schiebe die Ellenbogen weiter nach oben, bis du eine schöne Dehnung in den Schultern spürst. Versuche die Schultern entgegengesetzt dazu etwas nach unten zu ziehen. Mit der Ausatmung lasse die Ellbogen wieder etwas nach unten sinken. Spüre die Entspannung im Nacken. Wiederhole dies fünf bis zehn mal und wechsle dann die Seite (lege also den rechten Arm über den linken).

Lasse danach noch für ein paar Atemzüge beide Arme und Schultern entspannt nach unten sinken.

Sabrina

Sabrina

Sabrina ist Yogalehrerin, Autorin und das Gesicht hinter » Mutwärts «. Sie liebt es, sich kreativ auszutoben, unvergessliche Momente in Bildern und Texten lebendig werden zu lassen und im Herzen der Natur zu leben. Das Thema » Angst « nahm in den letzten Jahren einen wesentlichen Platz in ihrem Leben ein. Wie sie damit umgeht und ihre Grenzen durchbricht möchte sie mit dir auf diesem Blog teilen.
Sabrina

Das könnte dich auch interessieren

2 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.