Ein kleiner Schritt zum großen Glück Mein Beitrag zur Blogparade von wasmansonichtsagendarf.ch

Vor ein paar Tagen erst habe ich hier zum Besten gegeben, dass das Leben manchmal richtig scheiße sein kann. Aber so wie es ohne Sonnenaufgang auch keinen Sonnenuntergang gäbe, gäbe es keine schlechten Tage ohne die guten.

 

So wie eine Blume sowohl die Sonne als auch den Regen braucht, um zu wachsen, so brauchen auch wir Menschen das Gute ebenso wie das Schlechte um voranzukommen.

 

Gestern bin ich dann bei Paula von Was man so nicht sagen darf über einen Aufruf zu einer Blogparade gestolpert. In dieser möchte sie das Thema Dankbarkeit aufgreifen: „Nach den ganzen Klageliedern der letzten Wochen über das vergangene Jahr, das Wetter oder den Terror, wird es doch wieder Zeit uns in Erinnerung zu rufen, dass nicht alles negativ ist. Dass jeder mindestens eine Sache hat in seinem Leben, für die er dankbar ist, oder? Ich möchte mit dieser Blogparade auch anderen vor Augen führen, dass nicht alles so selbstverständlich ist, denn oft vergessen wir wie privilegiert wir sind.“

Auch ich findes es wichtig sich immer mal wieder daran zu erinnern, wie gut es uns geht und führe daher seit einiger Zeit eine kleine Liste, auf die ich mir meist jeden Abend drei Dinge notiere, für die ich an diesem Tag dankbar war. Solch ein Ritual verlagert unseren Fokus und hebt unsere Energie auf eine positive Ebene. Dadurch ziehen wir wie ein Magnet automatisch weitere gute Dinge in unser Leben – ein Glückskreislauf sozusagen.

Einen kleinen Auszug aus meiner persönlichen Liste möchte ich nun also im Zuge dieser Blogparade mit dir teilen, um dich vielleicht ein bisschen zu inspirieren und dir einen Anstoß zu geben, deinen Blickwinkel zu verändern:

Ich bin dankbar für meine Familie

Ich habe das Glück in einer wundervollen Familie aufwachsen zu dürfen. Auch heute noch ist unsere Verbindung unzerstörbar, was immer ich tue oder wohin ich gehe – sie stehen mir zur Seite. Dieses behütete Aufwachsen hat mich geprägt und zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin.

Ich bin dankbar für die Freundschaft

Freunde sind die Familie, die man sich aussucht, oder wie sagt man so schön? Bei Freundschaften zählt für mich viel mehr die Qualität, als die Quantiät. Ich habe in meinem Leben zwar viele wundervolle und inspirierende Bekanntschafen machen dürfen, doch meine engsten Freunde kann ich an einer Hand abzählen und das ist auch gut so. Man weiß, dass man sich auf sein Gegenüber stets verlassen kann und kann sich sicher sein, dass auch der peinlichste Gedanke und das persönlichste Geheimnis in guten Händen ist.

Ich bin dankbar für meinen Reichtum

Leider vergessen wir heutzutage oft, wie privilegiert wir sind und wie gut wir leben, mich eingeschlossen. Im Vergleich mit Anderen sehen wir nur das, was uns fehlt und nicht das, was wir schon haben. Anstatt immer nur irgendeinem Ideal hinterherzulaufen und dir das Leben anderer zu wünschen versuche deinen Fokus auf das zu richten, was du hast, und lerne, deinem eigenen Leben mehr Wert zu geben. Ein Dach über dem Kopf zu haben, jeden Tag satt zu werden, oder auch nur, Zugang zu sauberem Trinkwasser zu haben – mehr als dreizehn Prozent der Weltbevölkerung haben diesen nicht – allein das ist doch schon Reichtum, für den man nicht dankbar genug sein kann. Ich bin glücklich, so leben zu dürfen und versuche daher auch, so achtsam wie möglich mit allem was ich habe umzugehen und, wo immer es mir möglich ist, etwas an andere weiterzugeben, zu teilen und zu helfen, wo ich kann.

Und jetzt bist du an der Reihe. Verändere deinen Blickwinkel, richte deine Aufmerksamkeit auf das, was du hast und wofür du dankbar bist. Und trage diese Dankbarkeit in die Welt, stecke andere damit an und verbreite diese positive Energie. Zur Blogparade von Paula geht’s übrigens hier lang.

Bild: Unsplash - Ben White

 

Sabrina

Sabrina

Sabrina ist Yogalehrerin, Autorin und das Gesicht hinter » Mutwärts «. Sie liebt es, sich kreativ auszutoben, unvergessliche Momente in Bildern und Texten lebendig werden zu lassen und im Herzen der Natur zu leben. Das Thema » Angst « nahm in den letzten Jahren einen wesentlichen Platz in ihrem Leben ein. Wie sie damit umgeht und ihre Grenzen durchbricht möchte sie mit dir auf diesem Blog teilen.
Sabrina

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3 Kommentare

  1. Du hast einen unglaublich fesselnden Schreibstil. Total schön geschrieben.
    Leider merken die meisten eh erst was sie an Familie und Freunde hatten, wenn es zu spät ist.

    Mir tut das manchmal echt in der Seele weh, wenn ich Menschen sehe, wie die mit ihren Eltern umgehen. Anstatt einfach froh zu sein, dass man noch Eltern hat, zeigen viele nur deren Undankbarkeit.

    1. Danke dir, liebe Angelina 🙂

      Ja da hast du leider Recht, mich schmerzt es vo allem auch oft, wenn ich sehe, wie viele alte Menschen von ihren Familien allein gelassen werden. Aber man kann in Niemandes Kopf blicken. Alles was wir tun können ist diese Botschaft zu verbreiten und vor allem diese Dankbarkeit selbst zu leben 🙂

      Alles Liebe,
      Sabrina

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