Die beste Zeit ist Jetzt Warum uns Stress aus dem Augenblick reißt und wie wir wieder dahin zurückkommen

Die beste Zeit ist Jetzt

Bild: Unsplash - José Martín

In unserer heutigen Leistungsgesellschaft ist es längst nicht mehr ungewöhnlich, dass viele unter Stress und innerer Unruhe leiden. Auf dem Schreibtisch stapeln sich die To-Do-Listen, der Chef tippt ungeduldig auf die Uhr und in uns bricht leichte Panik aus, da wir noch nicht einmal die Hälfte von dem, was wir uns vorgenommen hatten, geschafft haben.

Während wir eine Aufgabe erledigen, sind wir in Gedanken bereits bei der übernächsten. Gleichzeitig spulen wir geistig immer wieder ab, wie es nur dazu kommen konnte, dass wir so im zeitlichen Verzug sind. Hätte man doch nur früher angefangen, hätte man sich doch nur besser organisiert. Hätte, hätte, Fahrradkette.

Bei all diesem gedanklichen Zeithüpfen übersehen wir leider oft, dass das wirkliche Leben in diesem Moment an uns vorbeizieht. Wir laufen in unserem Hamsterrad und haben jeglichen Blick für alles, was gerade um uns herum stattfindet, verloren.

Werde dir selbst bewusst

Doch was bedeutet es wirklich im Hier und Jetzt zu leben und sich des Augenblickes bewusst zu werden? Es bedeutet, dass unsere Gedanken nicht an Vergangenem hängen bleiben und wir uns mit schmerzhaften Erinnerungen quälen. Es bedeutet, uns keine Sorgen um die Zukunft zu machen, sondern abzuwarten und uns auf alles, was da kommen mag, zu freuen. Dass wir uns ganz auf die Aufgabe konzentrieren, die wir gerade erledigen und dass wir uns selbst bewusst wahrnehmen und spüren, was sich in unserem Körper gerade abspielt und wie wir uns fühlen. Es bedeutet, unser Leben nicht auf morgen zu verschieben sondern unsere Träume jetzt zu verwirklichen.

 

Es gibt ein Leben vor dem Tod – nutze es!

 

Wie du aus dem Stresskarussell aussteigst

Eine kleine, aber effektive Übung, die du überall ausführen kannst, holt dich schnell wieder zurück zu dir selbst:

Stelle oder setze dich dazu aufrecht hin. Schließe die Augen und nimm ein paar entspannte Atemzüge. Fange an, deinen Körper zu spüren. Fühle, wo deine Füße den Boden berühren, wie sich deine Hände anfühlen, nimm deinen Herzschlag wahr. Versuch aus deinem gedanklichen Hamsterrad auszusteigen und dich nun ganz auf deine Atmung zu konzentrieren. Atme tief ein, sodass sich deine Bauchdecke hebt. Spüre, wie der Atem durch die Nase, die Luftröhre fließt und deine ganze Lunge ausfüllt. Spanne nun alle Muskeln an und lasse mit der Ausatmung alles los, entspanne dich. Wiederhole dies fünf bis zehn mal. Öffne langsam die Augen und schau dich um. Wo bist du, was kannst du um dich herum erkennen? Welche Geräusche nimmst du wahr? Nimm dir dann Zeit um allmählich wieder zu deiner Aufgabe zurückzukehren.

Wie schaffst du es, dich von Stress und Hektik nicht aus der Ruhe bringen zu lassen? Ich freue mich auf deine Tipps.

Sabrina

Sabrina

Sabrina ist Yogalehrerin, Autorin und das Gesicht hinter » Mutwärts «. Sie liebt es, sich kreativ auszutoben, unvergessliche Momente in Bildern und Texten lebendig werden zu lassen und im Herzen der Natur zu leben. Das Thema » Angst « nahm in den letzten Jahren einen wesentlichen Platz in ihrem Leben ein. Wie sie damit umgeht und ihre Grenzen durchbricht möchte sie mit dir auf diesem Blog teilen.
Sabrina

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2 Kommentare

    1. Sehr gerne : ) ja das stimmt, ich muss mich selbst auch immer wieder daran erinnern : )

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