Meine persönliche Detox-Erfahrung Wie es mir damit ging und was sich dadurch verändert hat

Bild: Unsplash - Dominik Martin

Fast hätte ich es vergessen: Ich bin dir ja noch einen Beitrag schuldig. Und zwar wollte ich erzählen, wie es mir in meinen Detox-Tagen ergangen ist. In der TrendRaider Januarbox gab es ja alles, was ich dazu benötigte. Das gab mir letztlich auch den Ansporn, die Sache endlich durchzuziehen, nachdem ich bereits einige Wochen darüber nachgedacht habe, ob ich es vielleicht einmal ausprobieren soll. Lange Rede, kurzer Sinn: Hier kommt nun eine kleine Zusammenfassung aus meinem Detox-Tagebuch. 

Tag #1

Der erste Tag meiner Detox-Woche ist rum und ich fühle mich gut. Eigentlich fühle ich mich so wie immer, was aber am ersten Tag vermutlich recht normal ist. Was mir allerdings auffällt ist, dass ich nicht so träge bin wie sonst und sogar die Motivation finde, abends noch zwei Gerichte zu kochen, aufzuräumen und zu lesen – und das obwohl ich nach meiner Yogastunde erst um acht Uhr nach Hause gekommen bin. Das liegt vermutlich daran, dass mir die Zeit übrig bleibt, die ich sonst vor dem Fernseher verbracht hätte.

Tag #2

Ich komme heute Morgen endlich mal wieder beim ersten Weckerklingeln aus dem Bett – und fühle mich dabei sogar ausgeschlafen. Das habe ich schon eine ganze Weile nicht mehr geschafft. Denn im Gegensatz zu den Sommermonaten, fällt es mir im Winter unglaublich schwer, früh aufzustehen. Vor dem Frühstück gibt es dann erstmal eine kleine Darmreinigung. Klingt eigenartig, tut aber erstaunlicherweise wirklich gut. Ich bemerke, dass ich plötzlich viel hungriger bin, als üblicherweise. Und auch diesen extremen Heißhunger auf Süßigkeiten kenne ich sonst kaum. Ab dem Nachmittag fühle ich mich etwas schwach und müde und auch meine Stimmung findet ihren Tiefpunkt am Abend. Gut, dass ich noch zum Tanzkurs gehe, das lenkt mich etwas ab.

Tag #3

Der nächste Morgen bringt wieder neue Energie und gute Laune mit sich. Und auch gegen meinen Heißhunger habe ich ein tolles Rezept entdeckt. Meine Stimmung bleibt auch den ganzen Tag über in einer absoluten Hochlage, ich habe seit Langem endlich mal wieder richtig Appetit auf mein Essen.

Tag #4

Trotz der guten Stimmung fühle ich mich ab den Nachmittagen meist schlapp und bin richtig müde, was aber wahrscheinlich normal ist. Für heute Abend habe ich einen Termin zur Honigmassage vereinbart, diese soll entschlackend wirken. Danach falle ich vollkommen entspannt und glücklich ins Bett und schlafe sofort ein.

Tag #5

Der letzte Tag ist gekommen und ich habe mir vorgenommen, zu verlängern. Ich merke, wie die Ernährungsumstellung meinem Körper gut tut und was für mich das Beste daran ist: Meine Stimmung ist in den letzten Tagen enorm gestiegen.

Ich muss sagen, dass ich nach den Detox-Tagen keine extremen Veränderungen feststellen konnte. Auch habe ich nicht wirklich viel abgenommen, wie Andere oft berichten. Drei Wochen danach kann ich sagen, dass ich es tatsächlich geschafft habe, meine Ernährung langfristig umzustellen. Es fällt mir sogar leicht, weitestgehend auf Zucker zu verzichten. Zuvor habe ich vor allem bei der Arbeit ja die Schokolade nur so in mich reingeschaufelt. Außerdem habe ich in den letzten Wochen festgestellt, dass ich mich nach dem Verzehr von Brötchen, Nudeln und sonstigen Teigwaren immer total schlapp fühlte und Bauchschmerzen bekam. Seitdem ich nun auch auf glutenhaltige Lebensmittel verzichte, geht es mir so gut wie schon lange nicht mehr. Ich habe endlich wieder Freude am Kochen und meinen Appetit auf Essen gefunden.

Alles in Allem kann ich also so eine kleine Detox-Kur nur wärmstens empfehlen.

 

Hast du auch schon einmal ein paar Entgiftungstage eingelegt? Wie ist es dir damit ergangen, welche Erfahrungen hast du gemacht? Und würdest du es wieder machen?

 

Bild: Unsplash - Dominik Martin
Sabrina

Sabrina

Sabrina ist Yogalehrerin, Autorin und das Gesicht hinter » Mutwärts «. Sie liebt es, sich kreativ auszutoben, unvergessliche Momente in Bildern und Texten lebendig werden zu lassen und im Herzen der Natur zu leben. Das Thema » Angst « nahm in den letzten Jahren einen wesentlichen Platz in ihrem Leben ein. Wie sie damit umgeht und ihre Grenzen durchbricht möchte sie mit dir auf diesem Blog teilen.
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