Der Morgen macht den Tag Wie ich dank meiner Morgenroutine mit dem richtigen Fuß aufstehe

Meine Morgenroutine

Es ist noch nicht so lange her, dass ich morgens den nervtötend klingelnden Wecker am liebsten gepackt und aus dem Fenster geschleudert hätte. Die Schlummertaste war mein bester Freund und unter dem darauffolgenden Zeitdruck litt nicht nur mein leerer Magen sondern auch mein äußeres Erscheinungsbild.

Dass ich dann den restlichen Tag Mühe hatte meine schweren Augen offen zu halten und abends erschöpft im Sofa versank brauche ich wohl nicht zu erwähnen.

Der Morgen macht den Tag

Ich bin froh, dass ich es geschafft habe, diesen Trott zu durchbrechen und zu meiner Morgenroutine zurückzufinden. Nun beginnt mein Tag wieder bewusster, dadurch habe ich mehr Energie und komme am Abend entspannt und gelassen nach Hause.

Was genau ist eine Morgenroutine?

Wie der Name bereits sagt, ist es ein sich täglich wiederholender Ablauf deines Morgens. Durch diese Routine beginnst du deinen Tag bewusster und stimmst dich positiv darauf ein. Schnell wirst du merken, dass dein Energielevel höher ist. Auch dein Umfeld wird sich an deine positive Ausstrahlung anpassen und dir noch mehr gute Vibes zurückgeben.

So sieht mein Morgen aus

  1. Mein Wecker klingelt um 5 Uhr, dadurch habe ich genügend Zeit und verfalle nicht schon bei meiner Morgenroutine in Stress und Hektik.
  2. Danach geht’s, wenn möglich ohne Schlummer-Tasten-Marathon, direkt ins Bad. Zähneputzen, kaltes Wasser ins Gesicht und Jala Neti.
  3. Bevor die Yogamatte ausgerollt wird, um den letzten Rest Schlaf endgültig abzuschütteln, trinke ich noch ein großes Glas Wasser.
  4. Meine Praxis beginnt immer mit Agni Sara, der Feuerreinigung. Dabei wird im Stehen vollständig ausgeatmet und der Bauch mit leeren Lungen abwechselnd eingezogen und nach vorne gedrückt bis der Einatemreflex einsetzt. Diese Übung aktiviert das Manipura-Chakra und regt die Verdauung an.
  5. Anschließend übe ich ca. 20 Minuten Asanas und meditiere 10 – 15 Minuten.
  6. Das Frühstück ist für mich der wichtigste Teil. Meistens gibt es einen Frühstücksbrei, gerade jetzt wenn es wieder kälter wird am liebsten mit Apfel, Banane und Zimt. Danach bin ich bereit, jede Herausforderung, die der Tag mit sich bringt anzunehmen.

Durch diesen sich täglich wiederholenden Ablauf gestaltet sich mein Tag wesentlich entspannter. Ich arbeite fokussierter und produktiver, bin inspiriert und motiviert und bin generell glücklicher und angstfreier.

Hast auch du bereits eine Morgenroutine für dich gefunden? Ich freue mich, wenn du in den Kommentaren deine Tipps teilst.

Sabrina

Sabrina

Sabrina ist Yogalehrerin, Autorin und das Gesicht hinter » Mutwärts «. Sie liebt es, sich kreativ auszutoben, unvergessliche Momente in Bildern und Texten lebendig werden zu lassen und im Herzen der Natur zu leben. Das Thema » Angst « nahm in den letzten Jahren einen wesentlichen Platz in ihrem Leben ein. Wie sie damit umgeht und ihre Grenzen durchbricht möchte sie mit dir auf diesem Blog teilen.
Sabrina

Das könnte dich auch interessieren

13 Kommentare

  1. Hallo Sabrina!
    Ich bin gerade über die „Bloggeria“-Gruppe bei Facebook auf deinen Blog gekommen und bisher ziemlich begeistert! 🙂
    Allein dein Blogname hat mich schon total angesprochen – „mutwärts“ – was für eine schöne Idee.

    Über die Morgenroutinen anderer zu lesen, finde ich immer interessant, ich bin nämlich selbst ein Verfechter des „freiwilligen frühen Aufstehens“ und habe darüber auch schon ausführlich gebloggt.
    Eine Frage zu deiner Routine: Führst du sie so auch am Wochenende durch? Ich nicht und ich habe (bisher?) auch nicht vor, das zu tun.
    Aber unter der Woche möchte ich die Morgenroutine nicht mehr missen (wobei – um 5 Uhr aufstehen, so wie du, ist mir dann doch noch einen Ticken zu früh ;)).

    Dein Blog landet jetzt auf jeden Fall mal in meiner Favoritenliste. Bin gespannt, was hier alles noch so kommt!

    Alles Liebe,
    Chrissi

    1. Hallo Chrissi,

      vielen Dank für deinen lieben Kommentar 🙂 ich freue mich sehr, dass dir der Blog gefällt!

      Zu meiner Morgenroutine: Meistens schaffe ich es auch am Wochenende, wenn auch manchmal erst um 6 oder 7, je nachdem, was tagsüber so ansteht. 😀 Ab und zu brauch ich schon etwas Geduld mit mir, v.a. jetzt, wo es morgens kalt und dunkel ist. Aber mein steigendes Energielevel und die gute Laune tagsüber sind Beweis genug, dass so eine Morgenroutine einfach super ist 🙂

      Alles Liebe,
      Sabrina

    2. Hi Sabrina! Bin Naturfreak und Musiker, finde Deinen Block, echt cool!!!
      Auch ich mache Yoga, in der Natur, da kann man sich voll konzentrieren, und wird von nix abgelengt1
      Mache Wanderungen durch die Steiermark, um Energieplätze zu finden.
      Bis bald….
      Lg Sascha :-)))

    3. Hey Sascha, vielen Dank, das freut mich sehr! Ja da bin ich ganz bei dir, in der Natur ist es am schönsten 🙂
      Alles Liebe,
      Sabrina

    1. Ja, ab und an liefere ich mir auch noch einen kleinen Kampf mit der Schlummertaste, aber meistens gewinne ich 😀 es braucht einfach Zeit und wenn man die Vorfreude aufs Yoga hat, geht es auch noch leichter 🙂

      Alles Liebe
      Sabrina

    2. Das freut mich auch,falst,infos möchtest,könnma uns weiterunterhalten,was entspanntes, genießen, in der Natur betrifft!! :-)))

    1. Vielen lieben Dank, Christine. Das freut mich total 🙂 ja anfangs ist es echt nicht leicht aber mit der Zeit wird es dann fast zur „Sucht“ 😀

      Alles Gute für dich,
      Sabrina

  2. Wirklich beeindruckend, dass du um 5 aufstehst! Ich versuche auch dem Morgenstress aus dem Weg zu gehen und lieber etwas mehr Zeit für zB Sport zu haben, aber 5 wäre mir zu krass.

    Wie kann ich dir hier folgen? Nur per Mail?
    LG Mira

  3. Toller Beitrag!
    Routinen und besonders die Meditation spielen auch bei mir eine große Rolle. Ich finde sie geben dem ganzen Tag eine gewissen „Stabilität“. Bleib am Ball!

    Gruß Deniz

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.